- 1: Verbraucher.
- 2: Presse.
- 2.1: Publikumspresse.
- 2.2: Fachpresse.
- 2.3: Pressearchiv.
- 2.3.1: Pressemeldungen 2008.
- 2.3.2: Pressemeldungen 2007.
- 2.3.3: Pressemeldungen 2006.
- 2.3.4: Pressemeldungen 2005.
- 2.3.4.1: Alternde Gesellschaft stellt Zahnmedizin vor erhebliche Herausforderungen.
- 2.3.4.2: Ausschreibung Wrigley Propphylaxe Preis 2006.
- 2.3.4.3: BZÄK-Präsident fordert fachbezogene Verwendung von Studiengebühren.
- 2.3.4.4: BZÄK: Rückendeckung für Regierungserklärung.
- 2.3.4.5: CMD: Neuer Test für Patienten.
- 2.3.4.6: Dentin / Pulp Complex Meeting.
- 2.3.4.7: DGZMK kooperiert mit Sektion Zahngesundheit.
- 2.3.4.8: Ehrung für Verdienste in der Kariesprophylaxe.
- 2.3.4.9: Flutkatastrophe in Südasien: Bundeszahnärztekammer ruft Zahnärzte zu Spenden auf.
- 2.3.4.10: Gesund beginnt im Mund.
- 2.3.4.11: Großstudie zur Mundgesundheit der Deutschen.
- 2.3.4.12: Herzinfarkt durch Bakterien: Zähneputzen soll schützen.
- 2.3.4.13: Implantate: frühzeitig und gut planen.
- 2.3.4.14: Informationszentrum Mundgesundheit & Prophylaxe.
- 2.3.4.15: Jürgen Fedderwitz neuer Zahnärztechef.
- 2.3.4.16: Karies als Infektionskrankheit.
- 2.3.4.17: Karies: Frühe Diagnose schont Zahnsubstanz.
- 2.3.4.18: Keine Praxisgebühr für Vorsorgeuntersuchung.
- 2.3.4.19: Kinder und Jugendliche: Mundgesundheit auf Erfolgskurs.
- 2.3.4.20: Laser in der Parodontitis-Therapie.
- 2.3.4.21: Limonaden mit Mineralien sind schonender für die Zähne.
- 2.3.4.22: Moderne Zahnheilkunde setzt auf Prophylaxe und Früherkennung.
- 2.3.4.23: Mundgeruch: Sorgfältige Zahn- und Zungenreinigung hilft.
- 2.3.4.24: Mundgesundheit heißt auch Krebsprävention.
- 2.3.4.25: Neue Approbationsordnung soll vorgelegt werden.
- 2.3.4.26: Neuer Newsletter der DGZMK.
- 2.3.4.27: Prävention des Rauchens wichtige Aufgabe in der Zahnmedizin.
- 2.3.4.28: Qualität medizinischer Dienstleistungen im EU-Binnenmarkt.
- 2.3.4.29: Qualitätsstandards bleiben gesichert.
- 2.3.4.30: Saure Süßigkeiten greifen Kinderzähne an.
- 2.3.4.31: Schwindel, Kopf- und Rückenschmerzen: Die Ursache liegt oft im Mund.
- 2.3.4.32: Starke Zähne mit Fluoriden.
- 2.3.4.33: Steuern sparen bei Zahnbehandlung.
- 2.3.4.34: Tag der Zahngesundheit 2005.
- 2.3.4.35: Veränderungen der Mundschleimhaut ernst nehmen.
- 2.3.4.36: Viele Naschereien zwischendurch gefährden die Zahngesundheit.
- 2.3.4.37: Wrigley Prophylaxe Preis 2005.
- 2.3.4.38: Zahnersatz: Leistungen der Krankenkasse ändern sich nicht.
- 2.3.4.39: Zahngesund durch die Schwangerschaft.
- 2.3.4.40: Zahnmedizinische Versorgung: großer Aufklärungsbedarf.
- 2.3.4.41: Zahnpaste ausspucken ist besser als gründlich ausspülen.
- 2.3.5: Pressemeldungen 2004.
- 2.3.6: IDS 2005.
- 2.3.7: Deutscher Zahnärztetag 2005.
- 3: Informationszentrum Mundgesundheit & Prophylaxe (IM&P).
- 4: Fachkreise.
- 5: Buchtipp.
- 6: Wir über uns.
- 7: Aktuell.
- 8: Impressum.
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(rz, Marburg, 12. April 2005) Kopfschmerzen und Migräne, Rücken- und Nackenverspannungen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen – viele Menschen leiden an diesen Symptomen. Und oft bleibt die Ursache dafür selbst nach jahrelangen Untersuchungen unklar. Hätten Sie gedacht, dass der Grund für solche schmerzhaften Leiden im Bereich des Mundes liegen kann?
Craniomandibuläre Dysfunktion – darunter versteht man eine gestörte Funktion im Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer. Eine solche Fehlfunktion kann Auswirkungen sowohl auf Nachbar- als auch auf entfernte Organe haben. Die Bezeichnung Craniomandibuläre Dysfunktion, kurz CMD, leitet sich von Cranium (Schädel), Mandibula (Unterkiefer) und Dysfunktion (Fehlfunktion) ab. Die Ursachen für CMD können vielfältig sein. Verantwortlich für die Fehlfunktion können Fehlstellungen der Zähne, fehlende Zähne oder fehlerhafte Füllungen oder Zahnkronen sein, ebenso wie Störungen in der Funktion der Kiefergelenke oder der Kiefer- bzw. Kaumuskulatur. Diese können durch Angewohnheiten wie Lippenpressen, Wangensaugen, das Kauen auf Stiften, Nuckeln oder das häufig stressbedingte, angespannte Zusammenbeißen der Zähne ausgelöst werden. Da-durch können Verspannungen und Schmerzen entstehen, die sich auch auf andere Körperregio-nen wie Nackenmuskulatur, Rücken und Becken übertragen, also auf Regionen weit entfernt vom eigentlichen Ort der Ursache.
Hinweise für eine Craniomandibuläre Dysfunktion können unter anderem das Knacken der Kiefer-gelenke beim Essen oder Mundöffnen, nächtliches Zähneknirschen und das Aufeinanderpressen der Zähne bei Stress sein.
Therapiert wird CMD in der Regel zunächst mit einer individuell angefertigten, herausnehmbaren Aufbiss-Schiene, die über mehrere Wochen getragen werden muss. Die Schiene bewirkt, dass Ober- und Unterkiefer wieder in ein korrektes Verhältnis zueinander kommen und Muskeln und Bänder sich entspannen können. Gegebenenfalls ergänzt eine Physiotherapie die Behandlung. Anschließend muss geprüft werden, ob kieferorthopädische Regulierungen notwendig sind, Fül-lungen erneuert oder neu eingeschliffen werden müssen oder Zahnersatz notwendig ist bzw. korri-giert oder erneuert werden muss.
Kommt Stress als Ursache etwa für Zähneknirschen oder das angespannte Zusammenbeißen der Zähne hinzu, ist oft eine psychotherapeutische Behandlung (Psychotherapie) sinnvoll.
Wichtig für die Diagnose und die erfolgreiche Therapie einer Craniomandibulären Dysfunktion ist die enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen medizinischen Disziplinen, insbesondere allge-meinmedizinische Ärzte, Zahnärzte, Physiotherapeuten und bei Bedarf Psychotherapeuten.

Schmerzen und Verspannungen im Nacken - Ursache dafür kann eine gestörte Funktion im Zusammenspielvon Ober- und Unterkiefer sein. Foto: DGK

