- 1: Verbraucher.
- 2: Presse.
- 2.1: Publikumspresse.
- 2.2: Fachpresse.
- 2.3: Pressearchiv.
- 2.3.1: Pressemeldungen 2008.
- 2.3.2: Pressemeldungen 2007.
- 2.3.2.1: Kariesfreie Weihnachten.
- 2.3.2.2: Zahnpflege: Auf die Putztechnik kommt es an.
- 2.3.2.3: Parodontitis: Möglichkeiten der Vorbeugung, Behandlung und Gewebewiederherstellung.
- 2.3.2.4: Informationszentrum Mundgesundheit & Prophylaxe (IM&P) auf der A+A 2007.
- 2.3.2.5: Ein gesunder Mund für einen gesunden Körper.
- 2.3.2.6: Ästhetik und Funktionalität: Nachfrage nach Zahnimplantaten steigt.
- 2.3.2.7: Hohe Ästhetik für Front- und Seitenzähne.
- 2.3.2.8: Kooperation für (Mund-)Gesundheit.
- 2.3.2.9: Frühkindliche Karies kann schwerwiegende Folgen haben.
- 2.3.2.10: Informationszentrum Mundgesundheit & Prophylaxe.
- 2.3.2.11: Informationszentrum Mundgesundheit & Prophylaxe (IM&P): Pressemappe.
- 2.3.2.12: Mundgesundheit im Fokus der Messebesucher.
- 2.3.2.13: Zahnschäden durch saure Lebensmittel.
- 2.3.2.14: Mundgesundheit bei Kindern und Jugendlichen hat sich verbessert.
- 2.3.2.15: Verfärbungen der Zahnoberfläche kann man vorbeugen!.
- 2.3.2.16: Moderne Zahnfüllungen: Ästhetik ist gefragt.
- 2.3.2.17: Zahnpflege: Viele Deutsche putzen falsch und zu kurz.
- 2.3.2.18: Parodontale Erkrankungen nehmen deutlich zu.
- 2.3.3: Pressemeldungen 2006.
- 2.3.4: Pressemeldungen 2005.
- 2.3.5: Pressemeldungen 2004.
- 2.3.6: IDS 2005.
- 2.3.7: Deutscher Zahnärztetag 2005.
- 3: Informationszentrum Mundgesundheit & Prophylaxe (IM&P).
- 4: Fachkreise.
- 5: Buchtipp.
- 6: Wir über uns.
- 7: Aktuell.
- 8: Impressum.
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(rz, Marburg, 13. September 2007) Während Karies bei den Deutschen dank erfolgreicher Präven-tionsprogramme und guter zahnärztlicher Versorgung zurückgegangen ist, leiden immer mehr Bundesbürger an Parodontitis. Mehr als 12 Millionen Menschen sind in Deutschland bereits von schweren Formen dieser Entzündung des Zahnhalteapparates betroffen. Bereits über 90 Prozent der 12-Jährigen haben mit der Vorstufe einer Parodontitis, der Zahnfleischentzündung, zu kämpfen - ein deutliches Zeichen dafür, dass bei der Mundhygiene immer noch vieles falsch gemacht wird! Denn sowohl Karies als auch Parodontitis werden hauptsächlich durch bakteriellen Zahnbelag (Plaque) verursacht. Nicht von ungefähr haben über 70 Prozent der Bundesbürger über 35 Jahre bereits eine mehr oder weniger schwere Form der Parodontitis.
Durch eine effektive Zahnpflege zu Hause in Verbindung mit den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen zweimal jährlich durch den Zahnarzt kann man Karies und Parodontitis wirkungsvoll vorbeugen. Bei der Zahnpflege ist richtige Technik entscheidend: Ein zu starker Putzdruck oder heftig ausgeführte Putzbewegungen beispielsweise können Zähne und Zahnfleisch schädigen. Zudem halten viele Menschen die empfohlene Putzzeit von mindestens zwei Minuten nicht ein. „Je nach Karies- und Parodontitisrisiko sind zusätzlich regelmäßige professionelle Zahnreinigungen sinnvoll“, sagt Professor Peter Eickholz, Direktor der Poliklinik für Parodontologie an der Universität Frankfurt am Main.
Einige grundsätzliche Regeln sollte man beachten:
- zweimal täglich Zähneputzen
- jeweils mindestens zwei Minuten lang die Zähne gründlich reinigen
- beim Zähneputzen nie waagrecht schrubben: Kleine rüttelnde Bewegungen lösen den Zahnbelag, anschließend vom Zahnfleisch weg in Richtung der Kauflächen „wischen“
- immer nach einem festen Schema putzen: zum Beispiel Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen
- einmal täglich die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen säubern
- fluoridhaltige Zahncreme verwenden
- Zahnbürste oder Bürstenkopf bei elektrischen Zahnbürsten spätestens alle drei bis vier Monate wechseln
Als Alternative zur Handzahnbürste erfreuen sich moderne elektrische Zahnbürsten zunehmender Beliebtheit. „Sie erzielen sehr gute Reinigungsergebnisse und erleichtern die Zahnpflege, weil sie die richtigen Putzbewegungen automatisch ausführen“, erklärt Eickholz. Einige Modelle verfügen zusätzlich über Funktionen, die helfen, die empfohlene Putzzeit einzuhalten und Schäden an Zähnen und Zahnfleisch durch zu starken Putzdruck zu vermeiden.
Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die meisten modernen elektrischen Zahnbürsten gegenüber herkömmlichen Handzahnbürsten bessere Putzergebnisse erzielen. Die Gründe dafür liegen in der meist unzureichenden Putztechnik bei der Verwendung von Handzahnbürsten und in der Vernachlässigung der empfohlenen Putzzeit.
Tipps zur richtigen Putztechnik sowie zu Art- und Anwendung geeigneter Prophylaxe-Hilfsmittel geben der Zahnarzt und sein Team.
Service:
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Elektrische Zahnbürsten können die tägliche Zahnpflege erleichtern und erfreuen sich seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Foto: Oral-B
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