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Zahnschäden: Mit modernen Zahnfüllungen wieder strahlend lachen

(rz, Marburg, 16. April 2008) Schäden an den Frontzähnen, die etwa durch einen Unfall oder Karies entstehen können, beeinträchtigen das ästhetische Erscheinungsbild eines Menschen oft beträchtlich. Gerade das können sich die meisten Menschen heutzutage nicht leisten, gilt doch ein strahlendes, makelloses Lachen im beruflichen wie auch im sozialen Leben als ein entscheidender Erfolgsfaktor. Was also tun, wenn die „Stars“ in der ersten (Zahn-)Reihe beschädigt sind? „In der modernen Zahnheilkunde sind heutzutage zahnfarbene Restaurationen möglich, die von den natürlichen Zähnen nicht mehr zu unterscheiden sind. Zudem kann bei der Anwendung moderner Füllungsmaterialien der Verlust gesunder Zahnsubstanz weitgehend vermieden werden“, erklärt Professor Thomas Attin, Direktor der Klinik für Präventivzahnmedizin, Parodontologie und Kariologie der Universität Zürich.


Bei kleineren Schäden an den Frontzähnen werden immer öfter Kompositkunststoffe (Komposite) verwendet. Im Vergleich zu keramischen Inlays, Veneers oder Teilkronen sind sie oft zeit- und kostengünstiger anzuwenden. Komposite haften mithilfe spezieller Kleber, so genannten Adhäsiven, an der Zahnsubstanz – man spricht dabei von dentinadhäsiven Rekonstruktionen. Sie werden der Regel schichtweise mit unterschiedlichen Farbintensitäten aufgetragen, um die Füllung an die Farbe der natürlichen Zähne anzupassen. Die neueste Generation von Kompositen enthält spezielle Füllkörper, die das Licht ähnlich streuen wie die natürliche Zahnsubstanz. Dadurch ist die Herstellung naturidentischer Füllungen möglich, bei günstigen Voraussetzungen sogar ohne dass schichtweise verschiedene Farbtönungen verwendet werden müssen. Auch in punkto Sicherheit können sich moderne Komposite sehen lassen: Durch Weiterentwicklungen ist es gelungen, die Schrumpfung, die beim Härten der Komposite mit speziellem Licht entstehen kann, beständig zu verringern. Durch die Schrumpfungskräfte können beispielweise Brüche am Rand der Füllung oder auch der Füllung selbst auftreten. Auch die Festigkeit der Komposite konnte weiter erhöht werden, und Adhäsive erlauben bei sachgerechter Anwendung einen dichten und stabilen Verbund zum Zahn. „Somit sind im Frontzahnbereich Füllungen möglich, die nicht nur hohe ästhetische Ansprüche erfüllen, sondern auch eine hohe Sicherheit bieten“, so Attin. Moderne Komposite eignen sich auch, um leichte Zahnfehlstellungen und ungünstige Zahnformen zu korrigieren sowie Schäden an Kronen und Brücken zu reparieren.

Über den Einsatz geeigneter Füllungsmaterialien muss der Zahnarzt jedoch aufgrund der Gebisssituation, der Lage und des Ausmaßes der Zahnschäden oder möglicher Allergien gegen Inhaltsstoffe individuell entscheiden.

Im Gegensatz zu einem Unfall sind Zahnschäden durch Karies vermeidbar, indem man der Krankheit mit einer sorgfältigen Zahn- und Mundhygiene vorbeugt. Wichtig ist die regelmäßige Entfernung des bakteriellen Zahnbelags (Plaque), der Hauptursache von Karies, zweimal täglich. Zudem ist einmal am Tag die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Zahnzwischenbürstchen zu empfehlen. Unbedingt sollten die zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen am besten zweimal im Jahr wahrgenommen werden – je nach Erkrankungsrisiko in Verbindung mit einer Professionellen Zahnreinigung. Dabei entfernt der Zahnarzt oder seine Prophylaxefachkraft alle bakteriellen Beläge von den Zahnoberflächen und aus den Zahnzwischenräumen.

Informationen zu Restaurationsmöglichkeiten bei Schäden an Frontzähnen sowie eine individuelle Prophylaxe-Beratung geben der Zahnarzt und sein Team.

Service:

Nach Zahnschäden wieder strahlend lächeln: Moderne Kunststoffkomposite machen es möglich.
Foto Kuraray Dental

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