- 1: Verbraucher.
- 2: Presse.
- 2.1: Publikumspresse.
- 2.1.1: Aktuelle Pressetexte.
- 2.1.1.1: Sondermeldungen .
- 2.1.1.2: Pressetexte.
- 2.1.1.3: rz-tipp.
- 2.1.2: Serie: Mund- und Allgemeingesundheit.
- 2.1.3: Serie: Zahngesunde Ernährung .
- 2.1.4: IDS 2007.
- 2.1.1: Aktuelle Pressetexte.
- 2.2: Fachpresse.
- 2.3: Pressearchiv.
- 2.1: Publikumspresse.
- 3: Informationszentrum Mundgesundheit & Prophylaxe (IM&P).
- 4: Fachkreise.
- 5: Buchtipp.
- 6: Wir über uns.
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Systematische und gezielte Mundhygiene – ein Leben lang
Wichtige Erfolge in der Zahnprophylaxe
(rz, Marburg, 16.02.2009) Bei der Vorbeugung von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen sind in den vergangenen Jahren wichtige Erfolge erzielt worden. Die weite Verbreitung fluoridhaltiger Zahnpasta, der zunehmende Gebrauch fluoridhaltigen Speisesalzes, aber auch die regelmäßigen Untersuchungen in Kindergärten und Schulen sowie die präventiven Bemühungen der Zahnarztpraxen zeigen positive Effekte. Präventive Betreuungskonzepte ermöglichen es älteren Menschen, ihre Zähne länger zu erhalten. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen in der Zahnarztpraxis verbunden mit einer systematischen präventiven Betreuung sind der Schlüssel zu dieser allgemeinen Verbesserung der Mundgesundheit.
Diese Fortschritte sind aber auch das Verdienst einer gezielten Aufklärungsarbeit zur Zahngesundheit und der Entwicklung innovativer Produkte für Zahnmedizin, Zahnpflege und Prophylaxe. Das Produktangebot für die regelmäßige Mundhygiene und damit die gezielte Prophylaxe wird immer umfangreicher. So finden Verbraucher nicht nur Zahncremes mit unterschiedlich präventiv wirkenden Zusätzen, sondern zusätzlich auch ein breites Sortiment unterschiedlicher Hilfsmittel für die Reinigung der Zahnzwischenräume, also neben speziellen Zahnseiden auch Zahnzwischenraumbürsten. Ebenso geht die High-Tech-Entwicklung an den elektrischen Zahnbürsten nicht vorbei. Ein von 10.000 Verbrauchern offiziell zum Produkt des Jahres 2008 gekürtes Modell kommuniziert sogar mit dem Benutzer: Während des Zähneputzens gibt diese Zahnbürste nicht nur Auskunft über die Putzdauer, sie bietet auch unterschiedliche Putzstufen von Reinigen über Massage bis Polieren und kontrolliert zudem den Druck des Bürstenkopfes auf den Zahn. Dies könnte vielleicht helfen, die vom Zahnarzt empfohlenen Zahnputzzeiten und den Anpressdruck der Zahnbürste bei der Zahnpflege besser einzuhalten.
Berücksichtigt man, dass die individuelle häusliche Mundhygiene ein wichtiger Pfeiler zum Erhalt der eigenen Zähne ist, dann können solche innovativen Hilfsmittel einen weiteren wertvollen Beitrag für den Zahnerhalt leisten. Denn sie motivieren den Anwender zur individuellen Mundhygiene und zeigen bei richtiger Anwendung auch positive Reinigungs- und Pflegeergebnisse.
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Mit Parodontitis ist nicht zu spaßen – aber man kann vorbeugen
(rz. Marburg, 02.02.2009) Wie wichtig die individuelle häusliche Zahnpflege bei der Vorsorge von Parodontitis ist, wird von den meisten Menschen immer noch unterschätzt. Mit einer systematischen und gründlichen Zahnpflege und Mundhygiene kann man die Entstehung oder das Wiederaufleben einer Entzündung des Zahnfleischs vermeiden. Und damit schützt man nicht nur die Zähne, sondern auch die Allgemeingesundheit. Denn inzwischen ist erwiesen, dass es eine enge Wechselwirkung zwischen einer Parodontitis und Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Diabetes, Atemwegserkrankungen und Schwangerschaftskomplikationen gibt. Es ist also für den gesamten Körper wichtig, dass eine ausreichende und regelmäßige Vorsorge gegen Entzündungen des Zahnfleisches vorgenommen wird.
Parodontitis entsteht durch bakterielle Plaque (Zahnbelag). Die Bakterien verursachen eine Entzündung, die mit Zahnfleischbluten und Zahnfleischtaschen einhergeht (Zahnfleischentzündung: Gingivitis). Durch regelmäßige sorgfältige Entfernung der bakteriellen Zahnbeläge heilt die Gingivitis komplett aus. Wird die Plaque aber nicht regelmäßig sorgfältig entfernt, kann es früher oder später je nach individueller Anfälligkeit auch zur entzündlichen Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) kommen und das Zahnfleisch geht zurück. Dies führt zur Lockerung und letztlich zum Verlust der Zähne. Parodontitis tritt vor allem ab einem Alter von etwa 35 Jahren auf und ist einer der Hauptgründe für Zahnverlust. Da sie meist lange Zeit unauffällig und schmerzfrei verläuft, wird sie oft erst spät – im Alter von 40 bis 50 Jahren – erkannt.
Um Parodontitis vorzubeugen, ist eine effektive Zahnpflege in Verbindung mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen durch den Zahnarzt notwendig. Zur Prophylaxe gehört dabei eine abhängig vom individuellen Risiko regelmäßig durchgeführte professionelle Zahnreinigung (PZR), bei der alle bakteriellen Beläge von den Zahnflächen, im Bereich der Zahnzwischenräume und am Zahnfleischrand entfernt werden. Eine abschließende Politur und Fluoridierung der Zahnoberflächen runden die Vorsorge ab. Der Zahnarzt sollte außerdem Tipps zur Optimierung der individuellen Zahnpflege geben. Denn obwohl das Zähneputzen inzwischen eine Selbstverständlichkeit ist, werden doch immer noch einige Fehler gemacht. Viele Menschen putzen ihre Zähne nicht systematisch und üben bei der Reinigung zu viel Druck auf Zähne und Zahnfleisch aus. Eine Handzahnbürste sollte überdies alle 3 Monate gewechselt werden – auch dies wird selten in die Tat umgesetzt. Besonders wichtig ist zudem die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder speziellen Zwischenraumbürstchen. Durch Erhebung des Parodontalen Screening Index (PSI) sollte zumindest alle 2 Jahre überprüft werden, ob die parodontalen Verhältnisse okay sind.
Elektrische Zahnbürsten mit rotierendem Putzsystem können bei der effektiven Pflege eine Hilfe sein, da sie zahnfleischschonend und einfach in der Handhabung sind. Sie erzielen sehr gute Reinigungsergebnisse und erleichtern die Zahnpflege, weil sie die richtigen Putzbewegungen am Zahn automatisch ausführen. Einige Modelle verfügen zusätzlich über Funktionen, die helfen, die empfohlene Putzzeit einzuhalten und Schäden an Zähnen und Zahnfleisch durch zu starken Druck zu vermeiden. Trotz der Vorteile elektrischer Zahnbürsten kann aber prinzipiell auch mit Handzahnbürsten eine gute Reinigung erzielt werden.
Individuelle Informationen zur Vorbeugung von Karies und Parodontitis sowie zu einer effektiven Mundhygiene geben der Zahnarzt und sein Team.
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Süße Verführungen in der Weihnachtszeit – Naschen ohne die Zähne zu gefährden
(rz, 16. Dezember 2008) Weihnachten steht vor der Tür und die Zeit der Leckereien und süßen Verführungen beginnt. Doch Vorsicht unseren Zähnen tut diese Zeit nicht gut. Bestimmte Mikroorganismen im Zahnbelag können nämlich den Zucker in Säuren umwandeln. Diese greifen den Zahnschmelz an und rauben den Zähnen wichtige Mineralien. Das Ergebnis: Bei langanhaltender, wiederholter Einwirkung der Säuren kann eine Karies entstehen!
Umso wichtiger ist es, zuckerfreie Zeiten einzuplanen und durchzuhalten. Denn nur wenn genügend Zeit zwischen den Mahlzeiten liegt, kann der Speichel die Säuren im Zahnbelag neutralisieren und verloren gegangene Mineralien können wieder in den Zahnschmelz eingebaut werden. Entscheidend dafür, ob eine Karies entsteht, ist also nicht wie viel man nascht, sondern wie oft!
Ein maßvoller Umgang mit Süßigkeiten ist wichtig - nicht nur zur Weihnachtszeit - und muss gelernt werden. Dies gilt für Erwachsende gleichermaßen wie für Kinder. Verbote sollten dabei ein Tabu bleiben. Um Kindern den richtigen Umgang mit Süßigkeiten beizubringen braucht man klare Regeln. Eltern spielen dabei eine zentrale Rolle, sie verfügen über die nötige Kontrolle über das Essverhalten der Kinder und dienen als Vorbilder.
Eine Alternative zu den üblichen süßen Zwischenmahlzeiten bieten mit Zuckeraustauschstoffen oder Süßstoffen hergestellte, zahnschonende Produkte. Eine gute Orientierungshilfe stellt das „Zahnmännchen mit Schirm“ Symbol dar. Es steht für wissenschaftlich geprüfte Produkte, die weder Karies noch Säureschäden an den Zahnoberflächen verursachen können. Über 100 Süßwaren und Hustensäfte sind bereits mit diesem Logo ausgezeichnet.
Folgende Tipps und Tricks helfen beim Umgang mit Süßem:
- als Getränk Wasser oder ungesüßten Tee bevorzugen.
- Regelmäßige Essenszeiten einplanen.
- Ausreichende Pausen zwischen den Mahlzeiten einhalten.
- Süßigkeiten, Kuchen und Desserts zu den Hauptmahlzeiten essen.
- „Finger-Food“ bevorzugen (z. B. frisches Obst/Gemüse mundgerecht zugeschnitten).
- Süßigkeiten für Kinder unzugänglich aufbewahren.
- Beim Einkauf von Süßwaren auf das rote „Zahnmännchen mit Schirm“ achten.
- Täglich, gründliche Zähnpflege und regelmäßige Zahnarztkontrollen einhalten.
- Nach dem Essen ein Zahnpflegekaugummi kauen.
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Regelmäßige professionelle Zahnreinigung ist sinnvoll
(rz, Marburg, 27. November 2008) Die erste Zahnbürste wurde um das Jahr 1500 in China aus den Nackenborsten von Hausschweinen hergestellt. Inzwischen muss zum Glück nicht mehr mit tierischen Borsten geschrubbt werden: Zur täglichen Zahnpflege werden moderne Zahnbürsten mit Kunststoffborsten genutzt.
Zusätzlich zur Zahnpflege zu Hause empfehlen Zahnmediziner eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis. Die professionelle Zahnreinigung bietet einen effektiven Schutz vor bakteriellen Belägen, der sogenannten Plaque. Diese kann zu einer Entzündung des Zahnhalteapparates, der gefürchteten Parodontitis führen. In der Zahnarztpraxis werden die Beläge vollständig entfernt, die Zahnzwischenräume gereinigt und die Zähne sowie die Zahnkronen mit speziellen Pasten und Instrumenten poliert. Zuvor wird kontrolliert, ob es bereits Zahnfleischentzündungen gibt und wo Belagsanlagerungen bestehen. Gleichzeitig werden den Patienten wichtige Hinweise zur Optimierung der häuslichen Mundhygiene gegeben und abschließend Fluoridlacke eingesetzt.
Die Häufigkeit der professionellen Zahnreinigung richtet sich, ebenso wie der Preis, nach dem individuellen Gesundheitszustand des Gebisses.
Damit keine Parodontitis entsteht, kann bereits im Vorfeld einiges getan werden: Stress, übermäßiger Alkoholkonsum und das Rauchen begünstigen Parodontitis ebenso wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem schützt eine sorgfältige Mundhygiene und eine gesunde Lebensführung vor Parodontitis. Wer vorsorglich zweimal im Jahr zum Zahnarzt geht, kann sicher sein, dass eine beginnende Parodontitis rechtzeitig erkannt wird.
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Mit dem Milchzahn fängt es an – Zahnpflege bei Kindern
(rz, Marburg, 09. September 2008) Im frühen Kindesalter wird die Grundlage für gesunde Zähne gelegt. Die ersten Zähne sind für jedes Kind etwas Besonderes. Aber sie benötigen auch eine besondere Zuwendung, denn ihr Zahnschmelz ist dünn und aufgrund ihres niedrigeren Mineralgehaltes kariesanfällig. Karies kann relativ schnell entstehen. Es ist daher ratsam, Milchzähne mit einer speziellen Kinderzahnbürste täglich zu reinigen.
In den ersten zwei Lebensjahren sind vor allem die Eltern für die Hygiene des Kindermunds verantwortlich. Spätestens ab dem dritten Lebensjahr können Kinder, auch wenn ihre Feinmotorik eine gezielte und gründliche Reinigung noch nicht ganz erlaubt, das Zähneputzen langsam selbst in die Hand nehmen. Trotzdem ist darauf zu achten, dass die Eltern auch jetzt noch die Backenzähne und die Innenflächen nachputzen. Erst ab dem Schulalter können Kinder alle Zahnflächen mit der Zahnbürste tatsächlich erreichen. Neben der elterlichen Motivation brauchen die Kleinen das richtige Werkzeug: Zahnbürsten mit einem kleinen Borstenfeld, abgerundeten Borsten und einem rutschfestem Griff.
Service:
Zahnpflege von Anfang an. Eltern sollten den Kinder ein Vorbild sein. Foto: Oral-B
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Professionelle Zahnreinigung: Frühjahrsputz für die Zähne
(rz, Marburg, 7.März 2007) Frühjahrszeit – für viele Menschen die Zeit für eine „General-Reinigung“ – den Frühjahrsputz. Was für den Haushalt selbstverständlich ist, sollte auch für die Zähne gelten! Zu einer effektiven Zahnpflege und Mundhygiene gehören regelmäßige Professionelle Zahnreinigungen (PZR). Sie bilden die optimale Basis für die Zahn- und Mundhygiene zu Hause und damit für die Vorbeugung von Karies und Parodontitis. Denn Hauptursache für diese Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates sind bakterielle Zahnbeläge (Plaque).
Wie läuft die „General-Reinigung“ für die Zähne ab? Der Zahnarzt oder seine Prophylaxe-Assistentin färben zunächst bakterielle Zahnbeläge an, um sie sichtbar zu machen. Auf diese Weise können dem Patienten wertvolle Hinweise zur Optimierung der Zahn- und Mundhygiene zu Hause gegeben werden. Anschließend werden neben Zahnstein alle bakteriellen Beläge von den Zahnoberflächen entfernt – vor allem an Stellen, die man zu Hause selbst nicht so gut erreichen kann. Zudem werden die Zähne geglättet und poliert. Zum Schluss wird auf die Zahnoberflächen zur Kariesvorbeugung Fluoridlack, Fluoridgel oder eine Fluoridlösung aufgetragen.
Schönheits-Plus: Die Zähne erhalten ihre natürliche Farbe zurück, weil auch äußere Verfärbungen durch die PZR entfernt werden.
Die Kosten muss der Patient zwar selbst tragen, aber das lohnt sich: Regelmäßige Professionelle Zahnreinigungen tragen nachweislich dazu bei, die Zahn- und Mundgesundheit ein Leben lang zu erhalten und damit auch Kosten für spätere Zahn(ersatz)behandlungen zu verringern. Wie oft eine PZR nötig ist, hängt vom persönlichen Karies- und Parodontitisrisiko ab. Dieses kann der Zahnarzt ermitteln.
Service:
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Professionell gereinigte Zähne: Basis für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch. Foto: imagesource
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Festsitzender Zahnersatz:
Spezielle Hilfsmittel erleichtern Zahn- und Mundpflege
(rz, Marburg, 2. Februar 2007) Festsitzender Zahnersatz benötigt eine besonders sorgfältige Pflege. Wird bakterieller Zahnbelag (Plaque) nicht regelmäßig und gründlich entfernt, können Karies an den Kronenrändern aber auch Entzündungen des Zahnfleischs (Gingivitis) und des Zahnhalteapparates (Parodontitis) auftreten. Im schlimmsten Fall droht der Verlust des Zahnersatzes.
Besonders wichtig ist die Reinigung an den Übergängen vom Zahnersatz zum Zahnfleisch (Zahnfleischsaum), an den Rändern von Brücken und Kronen sowie der Zahnzwischenräume. Dort lagern sich besonders schnell hartnäckige Zahnbeläge an.
Zur Reinigung dieser besonders gefährdeten Stellen steht heutzutage eine breite Palette von effektiven Hilfsmitteln zur Verfügung:
Für die schonende und gründliche Säuberung des empfindlichen Zahnfleischsaums beispielsweise eignen sich weiche Kurzkopfzahnbürsten mit abgerundeten Borstenenden sowie speziell geformte, weiche Spitzbürsten mit einem punktförmigen Borstenfeld, so genannte Sulcusbürsten. Diese können auch zur Reinigung von Brücken verwendet werden. Interdentalbürsten, die es in verschiedenen Größen und Formen gibt, sind ideal für die Säuberung größerer Zahnzwischenräume. Enge Zahnzwischenräume reinigt man am besten mit Zahnseide. Dabei ermöglichen spezialbeschichtete Zahnseiden ein besonders leichtes Einführen selbst in engste Zahnzwischenräume. Für eine effiziente Plaque-Entfernung unter Brücken, bei Kronen und Implantaten sind vorgeschnittene Zahnseidenfäden sinnvoll, die sich durch ein verstärktes Bandende und die Kombination aus einem etwas dickeren, weichen Mittelteil und feiner Nylonzahnseide auszeichnen.
Erhältlich sind diese speziellen Zahnpflege-Hilfsmittel, die auch in praktischen Sets angeboten werden, sowohl in der Apotheke als auch direkt beim Zahnarzt. Über die Auswahl und Anwendung der Hilfsmittel berät Sie Ihr Zahnarzt.
Service:
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Sulcusbürsten eignen sich gut für die schonende und gründliche Reinigung des Zahnfleischsaums. Foto: miradent
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Zahnersatz:
Regelmäßige Mundhygiene und Prothesenreinigung wichtig!
(rz, Marburg, 8. Januar 2007) Viele Träger von Voll- oder Teilprothesen glauben, mit dem herausnehmbaren Zahnersatz sei die Zahn- und Mundhygiene überflüssig. Doch das Gegenteil ist der Fall: Bakterieller Zahnbelag (Plaque) lagert sich sowohl auf dem Kunststoff oder dem Metall der Prothese als auch auf den künstlichen Zähnen ab.
Werden Prothesenreinigung und Mundhygiene vernachlässigt, kommt es zu Bakterienbelägen, Zahnstein, Mundgeruch, und es drohen Komplikationen wie Entzündungen der Mundschleimhaut oder Pilzinfektionen. Bei Teilprothesen können zudem Zahnfleisch- und Zahnbettentzündungen (Parodontitis) auftreten.
Eine gründliche und regelmäßige Reinigung der Prothese ist deshalb von zentraler Bedeutung: Nach jeder Mahlzeit sollten Speisereste entfernt werden. Einmal täglich müssen die Außen- und Innenseiten der Prothese gründlich gereinigt werden. Am besten gelingt das mit speziellen Prothesenbürsten. Ein ergonomisch geformter Griff dieser Bürsten erleichtert die Anwendung. Zusätzlich ist es notwendig, den Mund regelmäßig zu spülen und die Kieferkämme mit einer weichen Zahnbürste zu reinigen und zu massieren. Alle sechs Monate sollte der Zahnarzt zur Kontrolle aufgesucht werden, um den korrekten Sitz der Prothese zu überprüfen.
Ein heikles Thema ist oft die Aufbewahrung von Prothesen auf Reisen. Dafür eignen sich Prothesen-Aufbewahrungsboxen: In einem großen Fach lässt sich der Zahnersatz sicher lagern. Im Bürstenfach der Box ist zusätzlich eine kleine Prothesenbürste untergebracht, mit der der Zahnersatz auch unterwegs gründlich gereinigt werden kann.
Für die Mundpflege zwischendurch sind ergänzend spezielle Zahnpflege-Kaugummi empfehlenswert. Da diese nicht am Zahnersatz „kleben“ bleiben, sind sie besonders für Prothesenträger geeignet. Durch die vermehrte Speichelbildung werden zahnschädigende Säuren im Mund neutralisiert, die Aktivität der Mundbakterien reduziert und die Anlagerung von Plaque vermindert. Darüber hinaus kann durch die Speichel stimulierende Wirkung des Kaugummikauens Mundtrockenheit vorgebeugt werden.
Prothesen-Boxen, Prothesenbürsten und spezielle Zahnpflege-Kaugummi sind in Apotheken und Zahnarztpraxen erhältlich. Der Zahnarzt kann zudem wertvolle Tipps zur Anwendung der Hilfsmittel geben.
Service:
Für ein strahlendes Lachen bis ins hohe Alter ist eine sorgfältige Mundhygiene wichtig. Diese ist auch für die Vorbeugung von Zahn- und Munderkrankungen bei Teil- und Vollprothesen entscheidend.
Foto: stockbyte (sb)
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