- 1: Verbraucher.
- 2: Presse.
- 2.1: Publikumspresse.
- 2.1.1: Aktuelle Pressetexte.
- 2.1.2: Serie: Mund- und Allgemeingesundheit.
- 2.1.3: Serie: Zahngesunde Ernährung .
- 2.1.4: IDS 2007.
- 2.2: Fachpresse.
- 2.3: Pressearchiv.
- 2.1: Publikumspresse.
- 3: Informationszentrum Mundgesundheit & Prophylaxe (IM&P).
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Innovative Neuheiten in der Zahnmedizin
(rz, Marburg, März 2007) Zahlreiche innovative Neuheiten in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde wurden auf der weltweit größten Fachmesse für Zahnmedizin in Köln, der Internationalen Dental-Schau IDS, vom 20. bis 24. März 2007 vorgestellt. Mehr als 1.700 Aussteller aus rund 50 Ländern präsentierten während der IDS 2007 fünf Tage lang neue Produkte für Arztpraxen und zahnmedizinische Labors. 100.000 Besucher aus 150 Ländern informierten sich über die Neuheiten - ein Rekordergebnis. Im Mittelpunkt standen Innovationen in der Zahnbehandlung und beim Zahnersatz sowie bei Digitalen Verfahren für Diagnostik und Therapie. Bei den digitalen Verfahren wurde beispielsweise ein neues 3-D-Röntgenaufnahme-System präsentiert, bei dem ein Scan den gesamten Kieferbereich in wenigen Sekunden erfasst. Auch Infektionsschutz und Praxishygiene waren Themenschwerpunkte.
Foto: Kölnmesse
Weltneuheit in der Kariesbehandlung mittels Laser
Eine Weltneuheit in der Kariesbehandlung mittels Laser stellt beispielsweise das erste
Kontakthandstück für Hartgewebslaser, so genannte Er:YAG-Laser, dar. Damit ist der Abtrag kariöser Zahnsubstanz im direkten Kontakt mit der Zahnoberfläche möglich. Der Vorteil für den Patienten: In Verbindung mit einem bereits auf dem Markt befindlichen Feedback-System, das erkrankte Zahnsubstanz erkennt und von gesunder unterscheidet, ist eine schonende, effektive und schmerzarme Entfernung von Karies möglich. Die Erkennung erkrankter Zahnsubstanz ermöglicht eine Behandlung, bei der gesunde Zahnsubstanz weitgehend erhalten bleibt. Das Lasersystem kann darüber hinaus in der Behandlung von Parodontitis – einer Entzündung des Zahnhalteapparates -, bei Wurzelkanalbehandlungen, in der Chirurgie sowie in der Therapie von Periimplantitis – einer Entzündung des Zahnhalteapparates im Bereich von Zahnimplantaten – eingesetzt werden. Dieser Laser bietet laut Hersteller das breiteste Einsatzspektrum aller auf dem Markt befindlichen Lasersysteme.
Innovative Behandlungseinheiten für die zahnärztliche Praxis und neue Instrumente etwa zur Kariesbehandlung mittels Laser stießen auf großes Interesse. Foto: DGK
Ästhetik und Lebensqualität
Ein sympathisches Lachen mit gepflegten Zähnen hat in unserer heutigen Gesellschaft einen hohen Stellenwert, sei es im beruflichen oder sozialen Leben: Mit schönen Zähnen kommt man einfach besser an. Auch in diesem Bereich wurden Innovationen präsentiert.
Neue Implantatoberflächen
Implantate können fehlende Zähne so ersetzen, dass eine Unterschied zwischen natürlichem Zahn und Zahnersatz praktisch nicht zu sehen und auch nicht zu spüren ist. Die künstlichen Zahnwurzeln verhelfen auch bei Prothesen zu einem festen Sitz und erhöhen die Lebensqualität. Voraussetzung ist jedoch eine optimale Einheilung der Implantate. Bei der IDS wurden spezielle Implantatoberflächen vorgestellt, die bewirken, dass sich der Kochen an die Implantate anlagert und schnell eine sichere Verbindung zwischen Körper und künstlicher Zahnwurzel entsteht. Die neuen Implantate aktivieren regelrecht die Selbstheilungskräfte des Körpers. Weil sich die Knochenbildung schneller vollzieht, bieten die Implantate mit dieser speziellen Oberfläche nach Angaben des Herstellers 60 Prozent mehr Sicherheit bei der Einheilung als bisher auf dem Markt befindliche Implantate. Die Einheilungszeit von Implantaten beträgt in der Regel sechs bis acht Wochen. Implantate mit der neuen Oberfläche heilen dagegen in drei bis vier Wochen ein, also in der Hälfte der üblichen Einheilungszeit.
High Tech in der Implantologie und in der Herstellung von Zahnersatz-Aufbauten. Foto: DGK
Moderne Füllungsmaterialien: Ästhetik und Sicherheit
Ästhetische Aspekte gewinnen auch bei den zahnärztlichen Füllungsmaterialien zunehmend an Bedeutung – vor allem im sichtbaren Front- und Seitenzahnbereich. In diesem Bereich sind beispielsweise Füllungen mit neuen Kunststoffkompositen möglich, die von den natürlichen Zähnen für das Auge kaum mehr zu unterscheiden sind und gleichzeitig eine hohe Sicherheit bieten – zum einen durch eine hohe Festigkeit, zum anderen durch eine extrem geringe Schrumpfung bei der Aushärtung. Auch in der Anwendung sowie in der ästhetischen Qualität haben sich die neuen Materialen verbessert. In der Regel müssen Komposite schichtweise aufgetragen werden, um die Farbe an die der natürlichen Zähne anzupassen. Bei der Aushärtung durch Licht kann es allerdings zu leichten Farbunterschieden kommen, was vor allem im Frontzahnbereich das ästhetische Ergebnis beeinträchtigen kann. Die neueste Generation von Kompositen ermöglicht durch spezielle Füllkörper mit einer Lichtstreuung ähnlich der von natürlicher Zahnsubstanz die Herstellung von naturidentischen Füllungen mit nur einer Farbschicht, die auch bei der Aushärtung nicht mehr beeinträchtigt wird. Eine ästhetisch hochwertige Zahnrestauration ist so in nur 20 Minuten möglich.
Innovative Füllungsmaterialien: Kunststoffkomposite ermöglichen ästhetisch hochwertige Ergebnisse. Foto: DGK

