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Parodontitis-Behandlung: Ergänzende, antibiotische/antimikrobielle Therapie kann Erfolgschancen erhöhen
- Kurzversion -
(rz, Marburg, 12.09.2008) Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine durch Bakterien verursachte Entzündung des Zahnhalteapparates. Nach dem 45. Lebensjahr ist sie die Hauptursache für Zahnverlust und kann zum Teil gravierende Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit haben, wenn sie nicht frühzeitig und professionell durch den Zahnarzt behandelt wird.
Ein zentraler Bestandteil der Therapie ist die mechanische Reinigung der Zahnfleischtaschen, die in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung entstehen. Der Zahnarzt entfernt den tief unter dem Zahnfleisch auf den Zahnwurzeln haftenden bakteriellen Biofilm und glättet die Wurzeloberflächen „In schweren Fällen kann eine begleitende Gabe von Antibiotika in Form von Tabletten dazu beitragen, den Erfolg der Parodontitis-Therapie zu verbessern“, erklärt Professor Jörg Meyle, Direktor der Poliklinik für Parodontologie der Universität Gießen und Vorstandsmitglied der European Federation of Periodontology. Eine andere Form der zusätzlichen antibiotischen bzw. antimikrobiellen Behandlung ist das schmerzfreie direkte Einsetzen von antibakterielle Wirkstoffen durch den Zahnarzt in die gereinigte Zahnfleischtasche (z.B. ein winziger, mit Chlorhexidin angereicherter Gel-Chip). Die Wirkung ist nachhaltig und kann einem erneuten Bakterienbefall vorbeugen.
Um den Erfolg der Behandlung zu sichern und ein Wiederauftreten der Erkrankung zu verhindern, ist eine lebenslange, professionelle Betreuung durch den Zahnarzt notwendig, ebenso wie eine optimale häusliche Mundhygiene durch den Patienten.
Individuelle Informationen zur Behandlung und Vorbeugung einer Parodontitis geben der Zahnarzt und sein Team.
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Ein winziger, mit Chlorhexidin angereichter Gel-Chip wird schmerzfrei direkt in die Zahnfleischtasche eingesetzt. Foto: Dexcel Pharma GmbH
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Auf Nummer sicher gehen:
Frühe und gründliche Parodontitis-Therapie sichert nachhaltigen Erfolg
- Kurzversion -
(rz, Marburg, 18. August 2008) Die Parodontitis ist in Deutschland eine weit verbreitete und folgenschwere Erkrankung. Etwa 23 Millionen Menschen aus der Gruppe der 35- bis 74-Jährigen weisen in Deutschland eine behandlungsbedürftige Parodontitis auf, 6 % der 35- bis 44-Jährigen und 18 % der 65- bis 74-Jährigen leiden dabei an schweren Entzündungen des Zahnhalteapparates, 40 % der Bevölkerung zeigen parodontale Erkrankungen mittleren Schweregrades. Die Parodontitis steht in enger Wechselbeziehung mit Allgemeinerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Diabetes, Atemwegserkrankungen und dem Metabolischen Syndrom. In diesem Zusammenhang werden auch Einflüsse der Entzündung auf die Schwangerschaft diskutiert. Nach dem 45. Lebensjahr ist eine Parodontitis die Hauptursache für Zahnverlust.
„Je früher die Erkrankung erkannt und behandelt wird, desto einfacher ist die Therapie und desto günstiger sind die Heilungschancen. Eine frühzeitige Behandlung kann auch das Risiko für systemische Folgeschäden der Erkrankung verringern“, sagt Professor Ulrich Schlagenhauf, Leiter der Abteilung Parodontologie der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universität Würzburg und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie.
Individuelle Informationen zur Behandlung und Vorbeugung einer Parodontitis geben der Zahnarzt und sein Team.
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Eine regelmäßige professionelle Betreuung durch den Zahnarzt trägt entscheidend dazu bei, einer Parodontitis vorzubeugen und ein erneutes Auftreten nach einer Therapie zu verhindern. Foto: Dexcel Pharma GmbH
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Parodontitis – die schleichende Gefahr
Vorbeugung und Früherkennung können Folgeschäden verhindern
- Kurzversion -
(rz, Marburg, 3. Juli 2008 ) Die Parodontitis ist bei Erwachsenen nach dem 45. Lebensjahr nicht nur die häufigste Ursache für Zahnverlust, sondern auch eine ernstzunehmende Gefahr für die Allgemeingesundheit. Entzündungen des Zahnhalteapparates können den Verlauf von systemischen Erkrankungen wie von Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen, des Diabetes und durch das Metabolische Syndrom ausgelöste Gesundheitsstörungen signifikant negativ beeinflussen. Etwa 23 Millionen Deutsche zwischen 35 und 74 Jahren leiden an einer behandlungsbedürftigen Parodontalerkrankung.
„Parodontitis ist jedoch eine beeinflussbare Erkrankung. Eine sorgfältige Mundhygiene zu Hause, eine regelmäßige professionelle Betreuung durch den Zahnarzt und die Vermeidung von Risikofaktoren sind entscheidende Voraussetzungen, um der Erkrankung effektiv vorzubeugen“, sagt Professor Ulrich Schlagenhauf, Leiter der Abteilung Parodontologie der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universität Würzburg und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGP). Auch eine bereits bestehende Erkrankung kann in vielen Fällen geheilt oder deren Verlauf zumindest gestoppt werden. Dabei gilt: Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Individuelle Tipps zur Vorbeugung sowie Informationen zur Früherkennung der Parodontitis geben der Zahnarzt und sein Team.
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Eine regelmäßige professionelle Betreuung durch den Zahnarzt ist eine entscheidendeVoraussetzung, um einer Parodontitis vorzubeugen. Foto: Dexcel Pharma GmbH
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Parodontitis und Diabetes – ein gefährliches Duo
- Kurzversion -
(rz, Marburg, 18. Juni 2008) Wenn zwei Volkskrankheiten wie Diabetes und Parodontitis aufeinandertreffen, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland rund acht Millionen Menschen an Diabetes. Etwa 80 Prozent der Diabetes-Patienten sind älter als 40 Jahre und leiden an Diabetes Typ 2, auch Altersdiabetes genannt. Etwa 23 Millionen Deutsche zwischen 35 und 74 Jahren leiden an einer behandlungsbedüftigen Parodontalerkrankung. Beide Erkrankungen – Diabetes und Parodontitis – stehen in einer engen Wechselbeziehung zueinander.
Diabetiker haben ein dreimal höheres Risiko, an der durch Bakterien verursachten Entzündung des Zahnhalteapparates zu erkranken, als gesunde Menschen. „Verantwortlich dafür sind vor allem die hohen Blutzuckerwerte bei schlecht eingestelltem Diabetes, die die Widerstandskraft des Zahnhalteapparates schwächen und so eine Infektion begünstigen“, erklärt Professor Jörg Meyle, Direktor der Poliklinik für Parodontologie der Universität Gießen und Vorstandsmitglied der European Federation of Periodontology. Umgekehrt kann eine nicht behandelte Parodontitis auch den Diabetes negativ beeinflussen.
Eine individuelle Prophylaxeberatung sowie Informationen zur Parodontitis-Behandlung geben der Zahnarzt und sein Team.
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Eine sorgfältige Zahn- und Mundhygiene trägt wesentlich dazu bei, das Parodontitis-Risiko zu senken. Foto: Photo Disc
Regelmäßige Bewegung und eine maßvolle, ausgewogene Ernährung ist bei Diabetes besonders wichtig. Foto: Photo Disc
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Parodontitis erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Kurzversion -
(rz, Marburg, 27. Juni 2008) Eine Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) gilt als wesentlicher Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Zurzeit weisen etwa 23 Millionen der 35- bis 74-Jährigen in Deutschland eine behandlungsbedürftige Parodontalerkrankung auf – eine Zahl, die in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Die Parodontitis wird mittlerweile mit den klassischen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck und Übergewicht gleichgesetzt. Studien haben ergeben, dass Parodontitis-Patienten ein bis zu 1,7-fach höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben..
Ursache für arterielle Verschlusskrankheiten wir Herzinfarkt oder Schlaganfall sind entzündliche Veränderungen der Gefäßinnenwände. Neben Rauchen, Diabetes, Alkohol und Übergewicht wurden mittlerweile auch chronische Entzündungen als wesentlicher Risikofaktor identifiziert. Bei einer unbehandelten, chronischen Parodontitis gelangen permanent Bakterien aus den vertieften Zahnfleischtaschen ins Blut. Da manche von ihnen in der Lage sind, direkt in die Zellen der Gefäßinnenwände einzudringen, können sie den Ausgangspunkt einer schwerwiegenden Gefäßerkrankung bilden.
Der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung der Parodontitis kommt daher neben einer gesunden Lebensführung und der Vermeidung der klassischen Risikofaktoren eine wichtige Bedeutung in der Prävention von entzündlichen, möglicherweise auch anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu.
Individuelle Tipps für eine effektive Zahnpflege und Mundhygiene zur Vorbeugung einer Parodontitis sowie Informationen zur Behandlung geben der Zahnarzt und sein Team.
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Der Mund spielt als Eintrittspforte für Krankheitserreger in den Körper eine Schlüsselrolle. Foto: imagesource
Neben regelmäßiger Bewegung und einer gesunden Lebensführung sind gesunde Mundverhältnisse wichtig für die Allgemeingesundheit. Foto: eyewire
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Parodontitis – Krankheitsrisiko für den ganzen Körper
- Kurzversion -
(rz, Marburg, 27. Mai 2008) Gesunde Zähne, gesundes Zahnfleisch und eine insgesamt gesunde Mundhöhle sind wichtige Voraussetzungen zum Schutz vor Allgemeinerkrankungen. Bei unzureichender Hygiene kann der Mund zur Eintrittspforte für schädliche Bakterien in den Körper werden. Vor allem Keime, die zu einer Entzündung des Zahnhalteapparates, einer Parodontitis, führen, können das Risiko für systemische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen, Diabetes und das metabolische Syndrom erhöhen. Außerdem kann eine unbehandelte Parodontitis zu Komplikationen in der Schwangerschaft führen. Darüber hinaus werden Wechselwirkungen einer Parodontitis mit Osteoporose, Alzheimer, rheumatoider Arthritis und Krebserkrankungen der Mundhöhle diskutiert.
Eine effektive Mundhygiene zu Hause sowie eine gesunde Lebensführung können das Parodontitisrisiko bereits senken. Wichtig ist vor allem die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen in Verbindung mit den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt – am besten zweimal im Jahr.
Individuelle Tipps für eine effektive Zahnpflege und Mundhygiene zur Vorbeugung einer Parodontitis sowie Informationen zur Behandlung geben der Zahnarzt und sein Team.
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Service:
Gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch sind wichtige Vorausstzungen zum Schutz vor Allgemeinerkrankungen. Foto: eyewire
Die linke Bildhälfte zeigt einen gesunden Zahn: Das Zahnfleisch umschließt den Zahnhalteapparat vollständig und schützt ihn so wirksam. Die rechte Bildhälfte zeigt das typische Erscheinungsbild einer Parodontitis mit Zahnfleischrückgang und dem Abbau des Kieferknochens. Foto: Dexcel LTD.
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