Zwischenmahlzeiten und Naschen
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Zwischenmahlzeiten und Naschen

Die häufige Zufuhr von zuckerreichen Lebensmitteln ist das größte Problem für die Zahngesundheit.

“Füttert” man Bakterien fortwährend, vermehren sie sich stärker. Dadurch entstehen mehr schädliche Säuren. Diese Säuren greifen die Zahnsubstanz öfter und länger an. Die Zähne haben dann weniger Zeit für “Reparaturen” (Remineralisation).

Es ist daher günstiger, einmal am Tag etwas mehr Süßes zu essen, anstatt immer mal wieder zu naschen.
Wer auf den süßen Genuss nicht verzichten will, kann zu zuckerfreien Schleckereien greifen, erkennbar am Zahnmännchen mit Schirm. 1

Weitere zahnfreundliche Alternativen finden Sie in der unten stehenden Tabelle.


Zahnfreundliche Zwischenmahlzeiten
und Süßes

Zur Zwischenmahlzeit ungeeignete Lebensmittel

 

  • Frisches Obst und Gemüse, beispielsweise als Obstsalat , Apfelschnitzen, Möhren, Paprikastreifen oder Gurkenscheiben
  • Milchprodukte wie Naturjoghurt oder -quark oder selbst zubereitet mit frischem Obst
  • Kaffee und Tee, nach Belieben mit Süßstoff gesüßt
  • Nüsse
  • Süßigkeiten mit dem Zahnmännchensymbol
  • Zuckerfreie Zahnpflegekaugummis und -bonbons

 

 

  • Süßwaren, wie Schokoriegel, Bonbons, Kaugummi usw.
  • Zuckrige Backwaren, wie Kuchen Teilchen, Kekse, Plätzchen
  • Eiscreme
  • Desserts
  • Süße Brotaufstriche
  • Gezuckerte Obstkonserven
  • Bananen und Trockenfrüchte
  • Fast Food

 

Quelle: Schraitle, R.; Siebert, G.: Zahngesundheit und Ernährung. Hanser, München, 1987

Ergänzend zum Zähneputzen morgens und abends eignen sich für die Zahnpflege zwischendurch zuckerfreie Zahnpflegekaugummis oder -bonbons. Das Kauen bzw. Lutschen stimuliert den Speichelfluss. Der Speichel neutralisiert zahnschädigende Säuren und fördert die Remineralisation der Zahnsubstanz.


Literatur:
1 Laurisch, E.; Laurisch, L.: Ein Leben lang gesunde Zähne: Prophylaxe. Medizin, Kunst & Kongress Verlagsgesellschaft, Neu-Isenburg, 2004

 


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